News 2025


Farbe aktivieren
Funakoshi und Nakayama
Kostet mich immer nur unnötig Kraft und die anderen , die mich schwarz spiegeln, bauen sich mit meiner Hilfe positiv auf.
Karate RICHTIG spiegeln




03.11.2025     Wahr spiegeln
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Positiv spiegeln, negativ spiegeln, was denn nun?
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Sie kennen das sicher: Die einen wollen einem beibringen positiv zu spiegeln, die anderen negativ.
Ich selber habe mich seit meinen Kindertagen bemüht, positiv zu spiegeln und hatte später auch beträchtliche Lehrerfolge in verschiedenen Bereichen damit.
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In den letzten Jahrzehnten sind "negativ spiegeln" und "schwarz spiegeln" immer mehr in Mode gekommen und das "positiv spiegeln" fällt immer schwerer.
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Irgendwann war ich einmal völlig deprimiert und dachte mir immer häufiger, warum soll ich eigentlich die anderen immer positiv spiegeln und die spiegeln mich negativ wieder?
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Was ist denn nun richtig?
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Darauf zeigte mir Sensei OCHI in meinem Geist:
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Weder absichtlich positiv noch absichtlich negativ spiegeln, sondern 
WAHR SPIEGELN.
Aha.
Dann muß ich üben.
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Beispiele aus dem Alltagsleben:
Eine Frau hat sich für eine Abendveranstaltung der Firma perfekt angezogen und in letzter Sekunde verschüttet sie etwas auf  ihr Kleid.
Der Negativspiegel sagt: "Oh Gott, wie siehst Du denn aus? Das ist ja grauenvoll. Nein, so kannst Du unmöglich losgehen. Zieh Dich um."
Jeder kennt solche Leute.
Leider hat Frau keine Zeit mehr.
Der Positivspiegel sagt: "Ach laß doch. Das sieht man doch fast gar nicht. Das interessiert doch gar keinen. Steck notfalls eine Blume dran oder drapier einen Schal darüber."
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Der Wahrspiegel sagt: "Das ist jetzt wirklich schade und wenn ich an das Genörgle Deiner Konkurrenz denke, wird mir auch nicht besser, aber wir haben keine Wahl mehr.
Nur wegen einem Fleck wollen wir doch die Veranstaltung nicht verpassen und der Chef würde auch sauer sein. Schließlich hat er den Event finanziert."


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Nicht immer ist es so einfach.
Im Handwerk zum Beispiel muß man wahr spiegeln.
Ein fehlerhaftes Teil, eine fehlerhafte Arbeit können gefährlich werden, vom Auftraggeber abgelehnt werden oder ähnliches.
Aber auch hier gibt es natürlich übertriebene Nörgler oder unnötigen Pfusch.
Die zugehörige Auffassung ist sehr unterschiedlich, von vielen Umständen abhängig und auch kulturell bedingt.
Chinesen zum Beispiel arbeiten oft mit Genauigkeitsgraden, die wir nicht erreichen können. Z.B. haben wir meist viel zu kräftige Hände für bestimmte Montagearbeiten oder Perlenstickereien.
Beim Karate ist es ähnlich.







24.06.2025

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Beim Aufräumen ist mir ein alter Beitrag von mir in der Karatezeitung meines damaligen Vereins in Paderborn in die Hände gefallen, den ich Ihnen doch nicht vorenthalten möchte. Geschrieben noch auf einer ur-alten Nachkriegsschreibmaschine im "Zwei-Finger-Suchsystem", weil diese Maschinen sehr hoch waren und sich jeglichem eleganten routinierten Handling entzogen.

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Rechts oben war ein schönes Bild von einem klassischen japanischen Tempel-Tor mit Pinie. Leider habe ich das zugehörige Bild nicht mehr und kann aus Copyright-Gründen die verbliebene Kopie nicht posten. Ich glaube es war aus einem Buch über Kyoto, aber sicher bin ich mir nicht.










Das Jahr 2025 beginnt mit einer Sensation, zumindest, was die Meldung auf dieser WebSite angeht:



 

    


Julian Chees ist mit 64 Jahren noch einmal Weltmeister geworden




Bildquelle: Julians Dojo

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Eigentlich war es ja schon im Oktober 2024, aber das ändert an der Sensation nichts:

Bericht in "Würzburg erleben" von MAIN POST


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Der heute 64-jährige Karate-Experte blickt auf eine beachtenswerte Wettkampfkarriere zurück. Bereits in jungen Jahren gewann er dreimal den 1. Platz bei Weltmeisterschaften (WKC/WSKA), erzielte sechs Europameistertitel (JKA/WSKA) und erlangte eine Vielzahl an nationalen und internationalen Meistertiteln.

Bereits mit 6 Jahren begann der gebürtige Philippiner mit Karate und war lange Jahre aktives Mitglied im deutschen Nationalkader. 25 Jahre wirkte er als Landestrainer in Bayern (1994 - 2019) und wurde 2019 von Shihan Hideo Ochi zum DJKB-Instructor ernannt.

Trotz dieser Erfolge sind Wettkämpfe für ihn nicht das Ziel des Karate-Do. Vielmehr stellen sie nur Erfahrungen auf dem Weg (Do) dar. Größtes Augenmerk legt der Karatelehrer Chees im Unterricht wie auf seinen vielen Lehrgängen in ganz Deutschland auf fundierte Techniken. Das „Do“ als Übung zur körperlichen und geistigen Stärkung der Karateschüler steht im Vordergrund.

Der Gesundheitsaspekt ist ihm sehr wichtig. Neben den fünf motorischen Grundeigenschaften Kraft, Ausdauer, Koordination, Schnelligkeit und Beweglichkeit werden Konzentration und soziale Kompetenz im Unterricht gefördert.

Quelle:  



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Wer Julian in seiner bescheidenen Art kennt, kann nur staunen.

Julian auf Kampffläche 



Julian mit Thomas 
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Fürth Aktuell schreibt dazu:
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Er überzeugte beim Weltmeisterschaftsturnier der Japan Karate Association (JKA) mit seiner beeindruckenden Vorführung der Kata Gojushiho Dai und sicherte sich damit seinen vierten Weltmeistertitel.

Kata Gojushiho Dai gilt als anspruchsvoll und technisch komplex. Die Bezeichnung „Gojushiho Dai“ bedeutet übersetzt etwa „54 Schritte – groß“, wobei „Dai“ auf eine größere Version hinweist, da es auch eine „kleinere“ Variante namens Gojushiho Sho gibt. Diese Kata stellt hohe Anforderungen an die Kontrolle, Präzision und Geschwindigkeit der Bewegungen und ist bekannt für ihre markanten, oft ruckartigen Handtechniken und schnellen Richtungswechsel.




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Bilderquellen: Julian Pursen Chees



 


 


                         

 


 




 


 


 


 

 


 


 



 

 


 


 

 



 


 

 




 

 

 





 

 


 

 

 


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