Präzision


Wer als Westler die ersten Male Karate gesehen hat, hat sich meist über eines ganz besonders gewundert:

Die ungeheure Präzision mit der die Meister ihre Techniken ausführen.

Woher kommt sie?

Aus dem korrekten Üben.

Immer wieder, unzählige Male.

Julian Chees, sehr oft Meister bei Wettbewerben, unter anderen 3 Mal Weltmeister und bekannt für die geradezu unglaubliche Präzision und Schönheit seiner Kata, hat dazu folgendes erzählt:

Für eine seiner Heian-Kata hat er 15 Jahre lang geübt.

                                In Worten: 15 Jahre.

Und das für eine Grundlagen-Kata.

Präzision kommt dann, wann man lange und/oder oft genug mit größter Aufmerksamkeit und Konzentration geübt hat.
Tausend Techniken schnell hingepfuscht richten hingegen nur Unheil an.

Üben kann man überall. Wenigstens Kleinigkeiten, z.B. Tiefstehen bei den einzelnen Ständen. In der Mittagspause im Büro, während einer Wartezeit zuhause, beim Jogging im Park etc.

Man kann üben in verschiedenen Varianten, in unterschiedlichen Situationen, mit unterschiedlichen Gegnern. Mit Konzentration auf unterschiedliche Aspekte der Technik oder der Kata.

Gut geeignet ist ein Trainingsplan. Am besten selbst erarbeitet, nach den eigenen Zielen und Übungserfordernissen, z.B. bestimmten Schwächen oder bisher vernachlässigten Details.




    



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Julian hat noch eine andere Verbindung zu Asien: Sein Kinderhilfswerk, die


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SHOSHIN-Kinderhilfe Philippinen e.V.
                                  www.shoshin-wuerzburg.de/kinderhilfe.html

Von Julian Chees WebSite:

"Die SHOSHIN-Kinderhilfe dient der Unterstützung und Förderung unschuldig in Not geratener Kinder und deren Eltern in den Philippinen. Über die Erstversorgung mit Nahrungsmitteln und Kleidung hinaus soll eine Hilfe zur Selbsthilfe finanziert werden, mit eingeschlossen ist die Finanzierung von Projekten, die zur Sicherung des Lebensunterhaltes einer oder mehrerer Familien beitragen.

Besonders unterstützt und gefördert werden sollen auch geistig oder körperlich behinderte Kinder, deren Eltern nicht in der Lage sind, den Kindern entsprechende Förderung und Ausbildung zukommen zu lassen. Familien chronisch kranker Kinder erhalten Medikamente und ärtzliche Leistungen aus Spendengeldern um sicher zu stellen, dass die Spenden auch wirklich den kranken Kindern zugute kommen."





 
                                                                                  







Anmerkung: Der große Wirtschaftsboom in Asien seit ca. Mitte der 80-iger ist anscheinend weitgehend an den Philippinen vorbei gegangen. Die Armut dort ist enorm groß und das Land wird immer wieder von Naturkatastrophen heimgesucht.



Bilderquellen:
www.shoshin-wuerzburg.de
www.psv-gladbeck.de



                                  
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